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Analyse: FC Barcelona – Bayer Leverkusen 7:1

8. März 2012

Bayer Leverkusens 7:1-Niederlage in Barcelona zeigt, wie es um den deutschen Fußball bestellt ist. Es muss dringend etwas passieren.

Der deutsche Fußball ist am Boden. Trainer Dutt muss sich nach diesem Spiel einige Fragen gefallen lassen. Die Art und Weise, in der Leverkusen das deutsche Volk auf internationalem Boden vertrat, war einem Tabellenfünften der altehrwürdigen Fußballbundesliga nicht würdig.

Von der ersten Minute an fehlte dem Team ein echter Leader auf dem Platz. Dutts erneute Weigerung, den erfahrenen Michael Ballack zu bringen, war ein Schlag ins Gesicht der mitgereisten Fans. An welchem Spieler sollte sich die Mannschaft nach dem 0:2-Rückstand aufrichten? Es fehlte ein Spielertyp, der mal ein Zeichen setzt. Eine richtige Grätsche zur rechten Zeit hätte den Schönspielern um Mimose Messi Einhalt geboten. Die braven Bayer-Boys liefen aber nur hinterher.

Überhaupt war die Einstellung der Mannschaft fragwürdig. Wieso nahmen die Leverkusener die Zweikämpfe nicht an? Auch um die Laufbereitschaft war es nicht gut gestellt. Eine Statistik zu zitieren wäre hier müßig: Jeder Zuschauer konnte sehen, dass die Mannschaft einfach nicht wollte.

Zugegeben, die Aufstellung eines zweiten Stürmers war ein mutiger Schritt von Dutt. Doch wieso mussten Kießling und Derdiyok andauernd gegen den Ball arbeiten? Sicher, der FC Barcelona ist ein guter Gegner, aber jeder Gegner ist schlagbar, wenn man nur genug an sich glaubt und vorne ein wenig Feuerwerk abzündet!

Doch dem deutschen Fußball mangelt es im Moment an Glauben. Der Glaube an die eigene Stärke. So wird es nichts mit der Champions League und auch nicht mit der Europameisterschaft. Solange wir nicht Siegertypen produzieren, haben wir auf lange Sicht keine Chance.

Mein neuer Service: Heute schon lesen, was morgen in der Zeitung steht! Meine richtige Analyse folgt morgen früh auf Spielverlagerung.de.

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